Familie mit drei Kindern

Die Ernährung umzustellen, hat bei uns einen vollen Erfolg erzielt

Wir sind eine Familie mit drei Buben. Der Ältere wird 14 und die Zwillinge sind 12 Jahre alt. Wir wohnen in einer ländlichen Gegend mit viel Umschwung und Bewegungsfreiheiten. Unsere Kinder waren schon immer lebendig.

Kaum eingeschult, wurde uns empfohlen, die Zwillinge auf ADHS abzuklären, da ab 10 Jahren eine allfällige IV-Unterstützung wegfalle und es wichtig sei, dass wir nichts verpassen. Sie hatten beide ein ADHS und uns wurden sofort Medikamente empfohlen. Wir haben uns jedoch von Anfang an für einen Weg ohne Medikamente entschlossen. Seit damals sind wir immer wieder auf neue Impulse gestossen, die uns Schritt für Schritt weitergebracht haben. Angefangen bei Homöopathie, Akupunktur, Familienbegleitung, Kinesiologie, Lerntherapie, Ergotherapie bis zu Neurofeedback. Wir konnten immer kleine Fortschritte erkennen, denn unsere Jungs wurden ja auch älter und reifer. Aber die Problematik blieb im Grossen und Ganzen dieselbe.

Letztes Jahr wurde unsere Familie sehr hart geprüft. Nachdem die Schule im Corona-Lockdown 2020 geschlossen wurde und unsere drei Jungs zuhause blieben, kamen wir als Familie an unsere Grenzen. Im Homeschooling merkten wir, wie kritisch es mit ihren schulischen Leistungen und ihrem Lernwillen effektiv stand. In dieser Zeit entglitten uns die Buben immer mehr und wir waren nur noch rat- und hilflos. Nachdem die Schule wieder auf Präsenzunterricht gewechselt hatte, geschah das Unglaubliche: Unsere Zwillinge wurden innert zwei Wochen aus ihrer Klasse verwiesen. Welch eine Nachricht! Was für ein Schock! Wir durften ein Kind in der Regelklasse lassen, aber das zweite Kind hatte keinen Platz mehr in der Dorfschule. Er würde das schulische Ziel der 4.Klasse nicht erreichen und blockiere den Unterricht.

Nach langem Hin und Her und Suchen nach Möglichkeiten fanden wir in der KbF (Klasse für besondere Förderung) eine gute Lösung. Wir verstärkten das Neurofeedback und fanden Zugang zu einem renommierten Arzt.

In dieser Zeit erzählte uns eine Bekannte von dieser Fachstelle. Wir nahmen Kontakt mit Frau Häni auf, die uns sehr kompetent und warmherzig die FEBA-Grundsätze näherbrachte. Innert Wochenfrist haben wir uns entschlossen, diese Ernährungstherapie zu wagen. Wir waren motiviert, weil wir uns so sehr nach einem Erfolg sehnten.

Also legten wir los mit unserem Familienprojekt. Schnell merkten wir, dass es eine Beruhigung gab. Die Kinder sassen länger am Esstisch, sie zofften und zickten nicht mehr so viel. Wir spielten am Abend Karten miteinander, ohne dass die Karten quer durch die Stube flogen. Auch in der Küche tat sich etwas: Die Jungs halfen vermehrt beim Backen und beim Dinkel- oder Fladenbrot machen. Wir bemerkten in dieser Zeit eine gut wahrnehmbare Beruhigung unserer Familiensituation. Auch die Schule gab uns sehr schnell eine positive Rückmeldung. Ein Zwilling hält sich sehr gut an die Ernährungsumstellung und der Erfolg ist super. Der Zweite hat zum Teil etwas Mühe, sich daran zu halten, aber wir merken es sehr schnell an seinem Verhalten, wenn Zucker im Spiel ist. In diesen Frühlingsferien trauten wir uns, ein Wohnmobil zu mieten, denn jetzt war unsere Befürchtung, dass etwas in Brüche gehen könnte, nicht mehr so gross – und siehe da – es klappte!

Die FEBA-Ernährungstherapie durchzuführen, war bei uns überaus erfolgreich. Jetzt ist es an uns, dranzubleiben, damit wir das beruhigte Familienleben behalten können.

Fam. F. I.