Frau, 59 Jahre

Hätte ich das nur früher gewusst...

Als Kind schon habe ich meinen Schulweg zwei-, manchmal dreimal unter die Füsse nehmen müssen, weil meine Verdauung spukte: Das Frühstück wollte einfach nicht bei mir bleiben. Allerdings war mir nicht bewusst, was daran schuld sein könnte – ich war ja noch ein Kind und habe mir da noch nicht so Gedanken gemacht. Humorvoll gesehen bin ich richtig fit geworden durch die mehrfach gegangenen Schulwege.

Als junge Erwachsene lernte ich dann, dass ich Milchprodukte nicht so gut vertrage. Differenziert habe ich das nicht und mied sie nur, wenn ich etwas vorhatte. Wollte ich ausnahmsweise trotzdem vorher Milchprodukte essen resp. trinken, wusste ich entweder, wo bei der entsprechenden Lokalität die Toiletten waren oder dann nahm ich in seltenen Fällen ein Imodium lingual, das wirkte sofort.

Ich arbeite als Masseurin. Man kann sich vorstellen, wie das als Kunde ist, wenn man da so gemütlich liegt und sich behandeln lassen will – und die Masseurin muss hin und wieder die Toilette aufsuchen, kommt dann gar mit kalten Händen zurück und die Behandlungszeit ist auch schon fast vorbei. Unangenehm – und in einigen Fällen so störend, dass ich angeboten habe, Behandlungen nachzuholen!

Als ich mit meiner Nachbarin Pascale Häni von einem gemeinsamen Anlass zurück zum Auto ging, dachte ich laut darüber nach, ob ich nicht besser noch vor dem Heimgehen auf die Toilette gegangen wäre – ich hatte nämlich das Imodium nicht genommen. Pascale bekam so von meinen Problemen Kenntnis und erklärte mir, dass ich mit dem Medikament das Problem nicht löse. Mein Körper vertrage etwas nicht und tue mir das auch mit Beschwerden kund. Dennoch wird ihm genau dieses Nahrungsmittel weiterhin täglich verabreicht und ihm mit einem Medikament noch gesagt, er solle gefälligst ruhig sein. Sie sagte auch: «Unser Körper spricht schon zu uns, nur nehmen wir es oft nicht wahr.» Sie hat mir das so bildlich erklärt, dass mich das total getroffen hat. Mir ging sofort durch den Kopf: «Nein, ich will meinen Körper nicht ruhigstellen, ich möchte auf ihn hören.» Pascale empfahl mir dringend, auf jegliche Milchprodukte mindestens einen Monat zu 100% zu verzichten.

Die Darmberuhigung liess nicht lange auf sich warten. Innert ein paar Tagen hatte ich keinerlei Durchfälle mehr! Ich habe anstatt einem Monat ein halbes Jahr durchgezogen – noch nie war meine Verdauung so problemlos – und ohne diese störenden Folgen!

Ich danke Dir, Pascale, für diesen für mich so wichtigen Ernährungstipp und empfehle Dich und die FEBA von Herzen gerne weiter.

R. W.