Lukas, 8 Jahre

ADS, Tic-Störungen, autistische Züge und Fibromyalgie

Unser Sohn (8 Jahre) litt an einem ADS mit Hyperaktivität, einer Tic-Störung (Vorstufe zum Tourette-Syndrom) und autistischen Zügen. Der Weg zur Diagnose dauerte lange und wurde vor ein paar Wochen gestellt.

Es folgten Therapien und medikamentöse Behandlungen mit Ritalin und Strattera. Unser Familienalltag zu viert war geprägt von Stress, oppositionellem Verhalten und Wutausbrüchen.

Auch seine vier Jahre jüngere Schwester schien nicht aus dem Trotzalter herauszuwachsen, konnte sich nicht von mir lösen und hatte enorme Verstopfungen, so dass auch bei ihr ein Verdacht auf ein ADS bestand.

Wir waren ständig überfordert und versuchten, mit unseren schwierigen Kindern das Beste aus unserem Familienleben zu machen und mit vielen schul- und alternativmedizinischen Mitteln unseren Kindern zu helfen. Aber nichts schien wirklich etwas zu bringen. Bei mir wurde dann noch eine Fibromyalgie im Spital festgestellt, was noch eine zusätzliche Belastung für uns als Eltern war.

Eines Tages sah ich in einer Praxis für Neurofeedback, wo mein Sohn zur Therapie ging, den Flyer von der FEBA. Ich nahm mit Frau Häni von der FEBA Kontakt auf und da wir als Eltern nichts zu verlieren hatten, entschieden wir uns sehr rasch für den Versuch der einmonatigen Ernährungsumstellung. Der Erfolg war verblüffend. Die Kinder veränderten sich enorm. Sie wurden viel ruhiger, spielten gemeinsam und unser Familienalltag wurde zusehends entspannter. Auch konnten wir förmlich zuschauen, wie all die Tics, das hyperaktive Verhalten und auch die autistischen Züge unseres Sohnes verschwanden. Eine zusätzliche erfreuliche Folge war, dass unser Sohn seitdem nicht mehr auf Medikamente angewiesen ist.

Wir sind sehr froh, dass wir uns auf dieses Experiment der Ernährungsumstellung eingelassen haben. Auch meine Fibromyalgie verbesserte sich unerwartet durch die Ernährungsumstellung.

Es ist nicht einfach, diesen Weg in unserer schnelllebigen Gesellschaft mit Fast-Food, Fertig- und Halbfertigprodukten zu gehen, aber es lohnt sich.

ADS, Tic-Störungen, Autismus, aber auch Fibromyalgie und andere Krankheiten als Stoffwechselstörungen zu betrachten, eröffnet neue Aspekte.

Wir danken Frau Häni von der FEBA von ganzem Herzen für ihre kompetente Unterstützung und hoffen, dass unsere Erfahrungen anderen Betroffenen Mut machen und Ansporn sind.

Familie F.A.